Dienstag, 23. Mai 2017

Surreal Gedanken aus 2016

Surreal gerade, ich habe das Gefühl, irgendwie seit gestern schon, dass etwas was jetzt ein Jahr passiert ist, gar nicht da war. Wenn ich dran denke, ist es als würde ich an einen Film denken, aber es hat irgendwie nie stattgefunden, als wäre es nie real gewesen. Wenn ich jetzt nicht in Gersthofen wohnen würde, meine Meldebestätigung aus Lechhausen hätte, die Papierbilder und die auf dem Rechner, würde ich denken, es wäre nie passiert.

Die Erinnerungen haben sich soweit entfernt, dass ich an den Anfang meines Lieblingstatortes denken muss und daraus möchte ich zur Nacht zitieren:


„Kein Blut, nichts ist real, alles Trug, wir wollen nicht flüstern, wir müssen es nicht, dies ist alles Illusion, ein Bild, tief vergraben im Kopfe eines Mannes.


Wie oft vergessen wir, wenn uns das hier und jetzt uns drängt, dass wir das hier und jetzt bedrängen, durch unsere Vergangenheit. Wie Bilder aus längst vergangener Zeit uns formen, Bilder aus Leid oder Freud uns treiben, drum bitte ich vergesst dies Bild nicht, es mag nur ein Mosaikstein dieser Geschichte sein, doch mags ein wichtiger sein.“
Nie habe ich so etwas zuvor erlebt…

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